Wir Kobolde fuhren am 27. August 2014 los nach Tschechien. Die Hinfahrt war sehr spannend, da wir auch unter anderem mit einem ICE gefahren sind. Wir hatten Sitzplatz Reservierungen und bekamen das Gepäck erstaunlicherweise gut verstaut.  Der Rest der Fahrt war nicht sehr spannend und nach 10 Stunden kamen wir endlich in Vyssi Brod an.

Dort angekommen suchten wir uns erstmal einen Schlafplatz und orientierten uns. Wir fanden eine Stelle im Wald auf einem Hügel und bauten im nassen Wald unsere Kote auf. Am nächsten Morgen gingen wir an den Stausee. Jonathan und Linus gingen in die Stadt um sich für die Kanutour zu informieren. Leider konnte man in dem See nicht baden da er sehr dreckig war und so sonnten wir uns nur und quatschten. Am Nächsten Tag wurde es ernst. Um halb acht gingen wir zur Ingetour  (in der Gruppe auch einfach nur „Inge“ genannt) um unsere 6 tägige Kanutour anzutreten. Alle waren aufgeregt und nach dem Frühstück begannen wir unsere Tonnen (wasserdicht) zu packen. Dann schnappte sich jeder noch eine Schwimmweste und ein Paddel und dann ging es in die Kanus. Die ersten paar Meter liefen sehr gut und das erste Wehr war auch sehr spaßig! Und so meisterten wir den ersten Tag. Die Darauf folgenden Tage wurden leider durch Regen und Kälte schwerer zu meistern und so mussten wir einen Lagertag einlegen. Diesen verbrachten wir bei einer Frau, die eine Art Open-Air-Kneipe direkt am Fluss hatte und da die Saison bereits vorbei war konnten wir bei ihr zwei Nächte verbringen. Es regnete den ganzen Tag und wir blieben im Schlafsack. Hildegard las ein Buch vor und wir hörten gespannt zu. Doch den Luxus konnten wir uns nicht ewig gönnen, also mussten wir am nächsten Morgen wieder in die Boote und wir kämpften uns durch das Wasser und die Wehre. Der Tag war kalt und anstrengend! Doch gegen Nachmittag suchten wir nach einem Schlafplatz mit Dach. So fanden wir ein weiteres Camp und wir legten an um zu fragen ob wir dort übernachten könnten. Der Besitzer und seine Frau willigten ein und wir machten es uns gemütlich. Doch sehr bald wurde uns klar, dass es was kosten würde. Da wir alle so erschöpft waren, entschieden wir, dass wir verhandeln um unter einem Dach schlafen zu können.
Geschrieben von Linus Vogtel  (Leiter)

Am nächsten Tag ging es wieder mit dem Kanu weiter, außer für Linus und Sophia. Da Linus Fieber hatte war es für ihn besser sich einen Tag auszuruhen und Sophia blieb mit ihm da, denn keiner bleibt allein zurück. Wir fuhren bis zu dem Mittagessen, welches wir aber bereits bei der „Inge“ aßen , wo wir unsere Kanus und Co. Wieder abgaben. Der Verleih hatte aber noch geschlossen und so machten sich Jonathan, Hildegard und Clara auf einen Schlafplatz zu suchen. Wir Grüpplinge durften in der Zwischenzeit die Kanus putzten. Wir gaben die Kanus ab und liefen ein Stück weit in den Wald, wo wir die Kote aufbauten und schliefen. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof, wo wir auf Sophia und Linus warteten. Als sie kamen gab es erstmals Mittagessen und anschließend gab es für uns Grüppline eine Überraschung, wir dachten alle wir würden los wandern aber so war es nicht und wir stiegen in den nächsten Zug ein, und fuhren mit dem Zug nach Lipno bei dem gleichnamigen See. Wir fuhren mit einer Fähre auf die andere Seite. Wir suchten ein Schlafplatz am Wasser und fanden auch einen sehr schönen. Wir schliefen unter freiem Himmel und wir planten, dass wir einen Lagertag machen um unser Zeug zu trocken. Aber daraus wurde nichts, denn als wir bei dem Frühstück saßen kamen zwei Rangers. Sie  sagten uns, dass wir hier weg müssen weil es ein Naturpark war. So wurde nichts aus dem Lagertag aber bevor es weiter ging nahmen wir noch ein sehr kühles Bad im See.  
Geschrieben von Sulamith Dieterle

An diesem Tag liefen wir eine hügelige Landschaft in der Nähe des Sees entlang. Dabei begegneten wir vielen motivierten Fahrradfahrern. Auf einem kleinen Hügel, neben dem Weg, mit Kuhweiden an beiden Seiten, nahmen wir unser Mittagsmahl zu uns, welches aus liebevoll bestrichenen Broten bestand. Danach ging es gestärkt weiter, doch das Trinkwasser wurde knapp. Die Sonne schien. Die Natur war auch sehr schön. Zwischendurch zur Stärkung eine „Schokchrirunde“. Dann endlich kamen wir erschöpft bei der Fähre an. Doch es war zu spät, die letzte Fähre war schon weg. Hildegard und Clara fuhren mit zwei netten, hilfsbereiten Österreichern Wasser holen. Wir, erfrischten unsere Füße  und genossen die Abendsonne am Anleger. Es gab leckeren Couscous mit Gemüse zum Abendessen. Der Abend klang musikalisch aus und wir legten uns im Wartehäuschen zur Ruh.

Am nächsten Morgen standen wir sehr zeitig auf um die erste Fähre zu nehmen. Doch der Nebel lag über dem See und wir sahen das andere Ufer nicht. Bei Nebel fuhr leider keine Fähre, das heißt abwarten und frühstücken. Irgendwann lichtete sich der Nebel und wir fuhren wieder zurück auf die andere Seite. Es war ein sehr warmer Tag. Nachdem wir durch Wald und Wiesen geschritten waren, legten wir an einem Feldweg in der Nähe einer größeren Landstraße die Mittagsrast ein (Unterwegs begegneten wir motivierten Pilzsammlern (die gab es überall)). Wir hätten noch einen beschwerlichen Weg vor uns gehabt, aber an der größeren Landstraße zu wandern erschien allen als ZU GEFÄHRLICH! Was sollten wir nun tun? Grüpplinge und Leiter kamen auf dieselbe Idee, trampen. In zweier Gruppen aufgeteilt fuhren wir in verschiedenen Autos bei verschiedenen Menschen nach Frymburk. Nach langer Suche, schliefen wir in einer großen offenen Holzschnitzellagerhalle neben einer Kartbahn, am Rande von Frymburk. Nun legten wir dort drei Lagertage ein. So ungefähr sahen diese aus:

Aufstehen

Frühstücken neben der Lagerhalle

Mit Sack und Pack ans Strandbad laufen

Schwimmen, Chillen, Sonnen,

Mittagessen (währenddessen oder kurz danach fing es meistens an zu regnen, mal mehr, mal weniger, der Regen hörte meist auch bald wieder auf),  Lernen(die Leiter), Volleyball, ein Fußballspiel, Sport (Sportplatz lag nebenan), Liederbuch schreiben, schwimmen  

Nachtmahl am See zubereiten und verspeisen

Mit Sack und Pack zurück zur Holzschnitzellagerhalle laufen

Schlafen

Am letzten Lagertag bestanden zwei angehende Leiter die Waldläuferprüfung mit Erfolg.

Am Morgen danach hat uns bei unserer Holzschnitzellagerhalle auch noch die Polizei besucht. Sie gaben uns eine Frist um von dort zu verschwinden, weil es ein Privatgrundstück war (In der ersten Nacht sind sie schon einmal vorbei gekommen, sind fast in die Halle gefahren, haben dann aber nur gewendet und sind wieder weggefahren). Mit dem Bus fuhren wir nach Lipno (übel das Touri-Städtchen!) . Dort nahmen wir auf einem Kinderspielplatz zwischen Häusern und Wald unser Mittagsmahl zu uns. Am Abend wurden wir überrascht, anstatt Kartoffeln gab es ÜBERRASCHUNG!!!!!!!!!!!! Essen in einem Restaurant. Das war das traurige, lustige und schöne Ende der Zeit mit unseren Leitern. Das Essen war sehr lecker. Danach liefen wir an der Staumauer des großen Lipnosees vorbei zum Bahnhof. Dort nächtigten wir kurz, da der Zug sehr früh abfuhr. Wir schliefen am Bahnsteig und fuhren dann in einem Zug (mit Abteilen!!!!) nach Österreich, gen Heimat.....Die Zugfahrt war sehr schön (auch ohne ICE :).

Wir Kobolde kamen am 10.September 2014 in Deutschland, Villingen, an.
Geschrieben von Laura Hüttl und Elisabeth Klostermeier

Dies ist der Versuch eines Sammelberichtes, wir hoffen es gefällt euch so sehr wie uns 

Vielen Dank fürs Mitmachen!
Eure Trucht

 

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