Liebe Leser,

das Meißnerlager im Jahr 2013 ist nun vorbei. Ohne zu übertreiben lässt sich sagen, dass es eine grandiose Fahrt war, bei der wirklich KEINE Wünsche unerfüllt blieben. 

Zu Besuch waren auch einige Presseleute, die hier gesammelt ihre Werke zur Verfügung stellen: http://meissner-2013.de/presse/pressespiegel/

In den nächsten Tagen wird es auf unserer Seite ebenfalls einen Bericht mit Bildern geben. Vorbei schauen lohnt sich...

Viele Grüße,
Die Trucht

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Am Mittag des 14.6.2013 startete unsere kleine Gruppe von fünf Wölfen vom Villinger Bahnhof aus in Richtung eines entspannten, sonnigen Wochenendes. Wir fuhren mit dem Bus nach Dauchingen, wo wir auf zwei weitere Wölfe trafen, die erst später zu uns stießen. Dann ging es los, unter noch verhangenem Himmel in Richtung Westen, der sinkenden Sonne hinterher. Als dann am Abend eine Lagerstatt gefunden war, traf auch der letzte Grüppling ein und zusammen kochte man Chili con/sin Carne, sang Lieder und genoss das selbstgebratene Brot dazu. Am nächsten Morgen ging es nach einer Runde stärkendem Basismüsli mit einer Vitaminreichen Portion Äpfel auf, nun in Richtung Süden. Unterwegs trafen wir ein Motorrad-Fest, einen freundlichen Herrn, der uns neben dem erfragten Wasser auch noch Flaschen mit Mineralwasser und Saft schenkte, sowie, dann später am Mittagsplatz eine Menge Tiere, vom Pfau bis zum Esel. Der Streichelzoo, an dem wir Rast machten, hatte jedoch auch noch etwas anderes zu bieten: einen Sandkasten mit direkter, aber verstopfter Wasserzufuhr. Nachdem letztere wieder gewährleistet war, ging es ans dreistündige Sandeln, an dem alle Truchties, vom kleinsten, dessen erste Fahrt es war, bis zu den Leitern, alle teilnahmen. Es entstand eine beeindruckende Landschaft aus Sand, die Burgen, Gefängisse, Minen, Häfen, Minas Thirith und den Turm Gandalf‘s zeigte.

Schweren Herzens trennten wir uns dann schließlich doch von dem gemeinschaftlichen Werk und machten uns wieder auf, die Straße zu erobern, welche uns dann zu einer heimeligen Lichtung führte, die aber so mit hohem Gras bewachsen war, dass man sie kaum als Schlafplatz nutzen konnte. Stattdessen schlugen wir etwas abseits unser Zelt auf, welches, dadurch, dass wir wussten, dass es nicht regnen würde, eher als Sonnenschutz hätte wirken können als als Regen und Sturmschutz. Doch auch hier schlief es sich formidabel.Schon brach der Sonntag (16.6.2013) an und wir liefen direkt zum Ziel, Villingen. Da wir so schnell gelaufen waren, dass wir vor der Zeit ankamen, bekam jeder noch ein gewaltiges Eis, mit dem sich die Hitze und die einstündige Wartezeit gut kompensieren ließ.Lukas Häfner (16.6.2013) 

Am 01. - 03.03.2013 war in Schwenningen in der Truchthütte ein Meißnerlagervorberietungs-Treffen, zu dem alle Artaban-Gruppen eingeladen waren. Bei diesem Treffen ging es darum, wie sich die Trucht und Artaban auf dem 100 jährigen Meißnerjubiläums-Lager 2013 präsentieren möchten. 

Ein kurzer Auszug aus der Tagesordnung:

  1. Was ist das Meißnerlager, was erwartet uns?
  2. Welches Fahrtenland können wir im Südforum vorstellen? Wer übernimmt welche Aufgaben zur Vorbereitung?
  3. Welche Workshops können wir anbieten?
  4. Wie organisieren wir die Anmeldung und Beitragszahlung zur Frist vor den Sommerferien?
  5. Artaban fährt als Gemeinschaft hin, was machen wir zusammen oder getrennt, mit oder ohne Sternfahrer?
  6. Anfahrt (da gibt’s Neuigkeiten)
  7. Die Meißnerformel und die(derzeitige) Ergänzung für 2013

Insgesamt wurde sehr produktiv an dem Thema gearbeitet und die Ergebnisse können sich sehen lassen. 

Unsere diesjähriges Osterlager mit den anderen Artabangruppen, fand bei uns in Schwenninge (Trossingen) statt.
Am Sonntag den 24.März standen wir am Schwenninger Bahnhof um die Salzburger und Freiburger abzuholen.
Mit drei Gruppen und insgesamt 34 Personen, sind wir drei Tage lang, sternförmig zu unserm Standlager gelaufen.
Insgesamt sind wir gute 35 Kilometer gewandert.

Nach einem ruhigen, schönen Abend mit der Gitarre und unseren schönen Liedern, wanderten wir am Montagmittag richtung Horgen.
Es war mal wieder eine sehr kalte und schneereiche Wanderung, bei der wir durch den Schnee stapften und gegen den kalten Wind kämpften. Doch konnten uns beispielsweie die Schokirunden wieder Aufmuntern.
Wir hatten das Glück, dass wir durch Bekannte, Schlafplätze für die Nacht organisieren konnten. So verbrachten wir jede Nacht im Trockenen, bei dem wir uns an unserem selbstgekochten, warmen Essen aufwärmen konnten.
Am Mittwoch war es dann so weit: wir waren fast am Ziel!
Doch kurz davor kamen uns die Schopfheimer und Bothfelder entgegen die uns erzählten, dass das Lager verlegt wurde. Die Witterungszustände ließen ein "normales Osterlager" leider nicht zu. Zu unserem Glück konnten wir in unsere Schule ausweichen.Nach und nach kamen alle Gruppen an und freuten sich über das Wiedersehen von alten Freunden.
Es gelang uns auch in kürzester Zeit neue Plätze für unsere Oster-Rituale zu finden.
Am Donnerstag Abend wanderten wir dann auch schon zu unserem ersten Ritual, das Abendmahl. Bei diesem Mahl stehen wir um ein Kreuz, bei dem Traubensaft und Zopf liegt, und singen. Danach darf sich jeder einen Zopf nehmen und mit einer Person teilen.
Tagsüber gab es immer ein Programm:
Es gab drei AG- Zeiten, bei dem man die Gelegenheit hat mit anderen Gruppen zusammen zu kommen, um diese besser kennenzulernen.
Dann gab es noch ein Chorsingen und je nach Tagesform eine Aktion im Freien( bsp.: das Geländespiel) .
Am Abend war tanzen, spielen und singen angesagt.
Am Freitag waren wir in einer Kirche in Schwenningen, bei der wir unsere verschiedenen, mehrstimmigen Lieder sangen.
Am Samstagabend gab es ein großes Osterfeuer. Als wir auf die Lichtung traten, war alles noch dunkel. Das Freuer wurde mit einem Fackeltanz entzündet und danach wurde wieder gesungen.

Zum Abschluss unserer Fahrt, sind wir am Ostersonntag in der Frühe, bervor die Sonne aufging, aufgestanden um das Osterwasser, nach einer kleinen Wanderung, zu schöpfen.
Schweigend sind wir durch die Stadt zur Neckar-Quelle gelaufen. Nachdem alle ihr Wasser hatten, gingen wir zu einem Kreuz bei dem Zopf und Ostereier bereit standen. Das Schweigen unterbrachen wir mit einem Lied.
Nach einem feierlich Ostermorgen sind wir wieder zurück zur Schule gegangen. Die ersten Gruppen wollten aufbrechen und so standen wir zum letzen Mal für diese Fahrt in einem Kreis und sangen unser Abschiedslied"Wohin zieht ihr Schwäne".
Das Besondere an unseren Fahrten ist die Gemeinschaft unserer Gruppen. Wir haben einen unglaublich starken Zusammenhalt, bei dem man sich, besonders wenn etwas schief läuft, auf die andern verlassen kann.
So gelang uns mit guter Laune und Wille, ein weiteres wunderbares Osterlager.
Vielen Dank an die andern Artabangruppen für die schöne Zeit und vielen Danke an unsere Leiter von den Schwennis.

 Geschrieben von Isi und Cosi... Vielen herzlichen Dank dafür !

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Das Tanzlager als Solches ist das wohl größte gemeinsame Treffen der Trucht mit den anderen Gruppen der Wandergemeinschaft Artaben.
Traditionell findet das Tanzlager in der letzten Woche der Weihnachtsferien, in einer Waldorfschule statt.Dieses Jahr ging es nach Freiburg im Breisgau. Nach einer nicht allzu langen Fahrt kamen wir dort an. Wir bekamen einen schönen Raum und bezogen gleich Quartier. Dann ging es am ersten Abend gleich los mit Tanzen in der Turnhalle.
Am nächsten Tag suchte sich jeder eine AG, angeleitet von einem Älteren, in der man Gitarre lernt, Schmiedet, Schnitzt, Liederbücher schreibt oder sich einfach nur mit vielen verschiedenen Spielen austobt. Ansonsten wird jeden Tag gesungen und natürlich getanzt! Dazu kamen mehrere Ausflüge. So gingen die Gruppen gemeinsam in einer Kirche singen, um danach eine Nachtwanderung anzutreten. Dort sangen alle am großen Feuer, bis die Pucco-Prüflinge ankamen. Der Pucco-Prüfung werden angehende Ältere unterzogen, sie müssen Aufgaben lösen und danach, nur mit einer Fackel, zu den Anderen finden. Am "Bunten Abend" wurde bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gesungen.
Am darauffolgenden Morgen ging es wieder gen Heimat.
 
Geschrieben von Lukas
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