Das Tanzlager als Solches ist das wohl größte gemeinsame Treffen der Trucht mit den anderen Gruppen der Wandergemeinschaft Artaben.
Traditionell findet das Tanzlager in der letzten Woche der Weihnachtsferien, in einer Waldorfschule statt.Dieses Jahr ging es nach Freiburg im Breisgau. Nach einer nicht allzu langen Fahrt kamen wir dort an. Wir bekamen einen schönen Raum und bezogen gleich Quartier. Dann ging es am ersten Abend gleich los mit Tanzen in der Turnhalle.
Am nächsten Tag suchte sich jeder eine AG, angeleitet von einem Älteren, in der man Gitarre lernt, Schmiedet, Schnitzt, Liederbücher schreibt oder sich einfach nur mit vielen verschiedenen Spielen austobt. Ansonsten wird jeden Tag gesungen und natürlich getanzt! Dazu kamen mehrere Ausflüge. So gingen die Gruppen gemeinsam in einer Kirche singen, um danach eine Nachtwanderung anzutreten. Dort sangen alle am großen Feuer, bis die Pucco-Prüflinge ankamen. Der Pucco-Prüfung werden angehende Ältere unterzogen, sie müssen Aufgaben lösen und danach, nur mit einer Fackel, zu den Anderen finden. Am "Bunten Abend" wurde bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gesungen.
Am darauffolgenden Morgen ging es wieder gen Heimat.
 
Geschrieben von Lukas

Am 1.4. 2012 ,  versammelte sich früh Morgens eine kleine Gruppe von 18 Jugendlichen, in der Bahnhofshalle in Villingen.  Letzte Vorkehrungen wurden getroffen, Gruppengut verteilt und Abschiedsgrüße ausgetauscht. Dann fuhr der Zug  in den Bahnhof ein. Wir warfen einen letzten Blick auf die vertrauten Gesichter an den Zugfenstern. 11 Stunden später trafen wir zusammen mit den Salzis (eine Salzburger-Gruppe) am Zielbahnhof ein. Wir verließen noch die Stadt und erreichten wenig später einen tiefen Wald.  Die Entscheidung unter dem Sternenzelt zu schlafen bereuten wir bevor die Sonne wieder über die Baumwipfel stieg; es begann aus grauen Wolken zu regnen.
Wir machten uns schnell auf den Weg. Am Rande einer Siedlung fanden wir einen kleinen Unterschlupf, den wir um ein aus Planen bestehendes Vorzelt erweiterten. Und die Rechnung ging auf, der nächtliche Regen glitt über uns hinweg. 
Am folgenden Morgen schliefen wir lange und ließen beinahe den halben Tag ins Land gehen, bevor wir, gesättigt von einem üppigen Frühstück, wieder aufbrachen.Unterwegs trafen wir eine weitere Artaban-Gruppe, die Maschis. Das Treffen währte nur kurz und bald gingen die Gruppen ihrer Wege. Abends schlugen wir unser Lager abermals im Wald auf. Abermals hielt die Nachtruhe nicht lange auf, denn der Regen setzte wieder ein (um 2 Uhr nachts!).
Nun hatten wir genug vom Wetter. Wir marschierten zuerst freudig singend, dann nass wie begossene Pudel zum Endlagerplatz.

Über den Tag erreichten auch alle anderen Gruppen den Platz, wo ein freudiges Wiedersehen mit alten Freunden gefeiert wurde. Am folgenden Tag, dem Donnerstag, verbrachten alle Gruppen ihre zeit mit AGs und Gesang. Am Abend, wanderte man ruhig und ausgeglichen zum Abendmahl, wo jeder Zopf und Saft mit jemandem, ihm Fremden teilte und verzehrte.
Karfreitag bei der Osterwanderung kamen die ersten wirklichen Sonnenstrahlen der Woche heraus.
Am Samstag schien das Wetter dauernd um zu schlagen, von Regen und Wind zu Schnee, dann zu Sonnenschein und schließlich zu Sonne und leichtem Schneegetümmel.Das Geländespiel handelte dieses Mal von der Weltbank und ließen drei Finanzmächte, Deutschland, Kongo und China gegeneinander antreten. Nach einigem Ringen erstürmten die ,,Chinesen‘‘ und der Kongo die Weltbank und gewannen so das Spiel.  Nach diesem langen Tag krochen alle zufrieden und müde in ihre Schlafsäcke.
Am Ostersonntag holten wir früh morgens schweigend das Osterwasser. Doch dann musste sich auch schon so mancher sputen, die Jurte abzubauen und los zu marschieren, denn der Bus, der die Gruppen zum Zug bringen würde.

Nach einer langen Odyssee erreichten die Erschöpften am 8.4., um 21:50 den Villinger Bahnhof. Zum Abschluss wurden ,,die Schwäne‘‘ gesungen und die Mitglieder der tapferen Gruppe verabschiedeten sich, um wieder in die Zivilisation und den Alltag zurückzukehren.

Geschrieben von Lukas

Wie jedes Jahr trafen sich auch dieses mal wieder viele Älteren oder Leiter der Gruppen der Fahrtengemeinschaft Artaban in einem gemeinsamen Lager. Wie auf dem letzten Älterenlager besprochen fand dies dieses Jahr in Schwenningen, also bei uns, an der Rudolf-Steiner-Schule Schwenningen statt. Am 4.11. kamen über den ganzen tag ab Vormittag die meisten angekündigten Vertreter der Gruppen an. Schon da wurde viel diskutiert. Durch die ganze Nacht hindurch trafen nun auch die letzten ein.

Am Samstag, dem 5.11. wurden alle durch lautes Topfedeckelgeschepper geweckt und fanden sich auch bald darauf zum Morgenkreis, wo einige das aktuelle Lager betreffende Sachen besprochen wurden. Nun, ab 10, nach dem Frühstück ging es schon wieder zur Konferenz und Diskussion. Bevorstehend Ereignisse, Lager und neue sowie alte Grundsätze und Beschlüsse wurden auf den neuesten Stand gebracht und geplant.
Zu Mittag gab es eine gute Brotmahlzeit und danach stand ausgiebiges Spaßhaben auf dem Plan. Man machte sich locker und ging um 16:00 Uhr wieder an die Arbeit, die auch bis in den Abend hinein dauerte. Mit Pizza, Lagerfeuer und Gesang ging auch dieser Tag zuende.
Am Sonntag morgen fuhren unsere Gäste wieder ab, von 7 bis 13:00 reisten sie alle nach und nach ab, manche mit Auto, andere mit der Bahn. Wir, die Schwennis, blieben zurück und brachten die benutzten Räume wieder auf Hochglanz.
Alles in allem war es ein sehr erfolgreiches und interessantes Älterenlager, das uns allen hoffentlich auch Spaß gemacht hat.

Vom 03.- 06.11.2011 ist das Älterenlager in der Waldorschule Schwenningen. Dort werden sich aus gesamt Deutschland und Österreich die Leiter der einzelnen Gruppen treffen.
Es wird über die bevorstehenden Fahrten, Verbesserungen an den Gruppenstunden und viel viel mehr diskutiert. Dort wird unter anderem beschlossen, wer das nächste Osterlager und die nächste Tanztagung organisieren darf und auch noch einige weitere organisatorischen Entscheidungen werden getroffen.

Die große Fahrt in die Toscana begann am 31. Juli nachmittags am Villinger Bahnhof. Wir waren neun Leute und fuhren mit dem Zug die Nacht durch. Sehr früh morgens kamen wir in Florence an, wo wir wenige Stunden Pause hatten. Einige aus der Gruppe machten Einkäufe und dann konnten wir los laufen. Es wurde immer heißer bis wir schließlich eine Pause einlegen mussten. Nach dem Essen hieß es wieder " Aufrucken!" und weiter ging es. Wir wurden von Regen überrascht und genossen es nach der großen Mittagshitze. Eigentlich wollten wir an diesem ersten Tag nicht so lang wandern und suchten schon nachmittags einen Schlafplatz, fanden aber keinen. Ein Bauer verscheuchte uns sogar mit der Drohung die "Carabinieri" zu holen von seinem Feld. So ergab es sich, das wir bis Abends knapp 20 km gelaufen sind. Die Leute versuchten uns immer zu helfen, aber wenn wir sie fragten, ob sie englisch können, lachten sie und redeten einfach auf italienisch weiter! 
Einen Schlafplatz fanden wir schlussendlich in einem am Berg gelegen Wald. Wir aßen schnell und schliefen total erschöpft ein. 
Am nächsten Tag standen wir zu spät auf, wie sich herausstellte und liefen in der Hitze auf den Berg und dann von einer schönen Ortschaft zur nächsten. 

Die nächsten Tage standen wir früh morgens auf, wo es noch kühler war. Dafür machten wir eine lange Mittagspause und liefen bis spät in den Abend. Die Wasserknappheit machte uns zu schaffen, wir mussten immer wieder an Häusern danach fragen, ob sie unsere Flaschen auffüllten. Das Einkaufen und Schlafplatz-suchen übernahmen meiste die kräftigsten der Gruppe, damit sich die anderen mehr ausruhen konnten. 
Sehr demotivierend war, das man noch nach mehreren Tagen die Stadt Florence sehen konnte und die Anstrengungen umsonst schienen. Dafür war die italienische Landschaft einfach toll! 
Nach einer knappen Wochen wandern kam die letzte große Hürde vor dem ersten Ziel, Pisa. Ein großer Berg forderte nochmal unsere letzten Kräfte. Der Anfang in der Mittagssonne war der Horror! Oben angekommen wurde erstmal gerastet und gegessen. Die Belohnung für die Anstrengung war der schönste Schlafplatz überhaupt. Wir waren über die Bergkuppe gelaufen und sahen von dort aus die ganze Ebene bis zum Meer bei nacht, in der Ferne Pisa. 
Einen Tag später kamen wir in Pisa an wo wir unter dem berühmten schiefen Turm zu mittag assen und ausruhten. 
Wir wollten am Abend noch ein gutes Stück wandern um am nächsten Tag am Meer zu sein, weil ein Gruppenmitglied auch Geburtstag hatte. Einen Rückschlag versetzte uns ein Nationalpark durch den man um diese Uhrzeit nicht mehr durch durfte. Das schlimmste aber war, das sie ihren teil des Meeres, wo wir hin wollten, gesperrt hatten, sodass wir einen anderen weg suchen mussten. 
Wir liefen drei km zurück nach Pisa und von da aus an einen andern Strand, innerhalb eines Tages, weil alle endlich ankommen wollten! 
Die Freude war riesig und wir gingen sofort schwimmen, das Slazwasser tat unseren großen Blasen sehr gut. 
Am nächsten tag waren wir nur am Meer und suchten am Abend eine schlafplatz, wo wir möglichst immer bleiben konnten. Zum Glück fanden wir einen wunderschönen, alten, verlassenen garten. Die kommende Woche verbrachten wir ausschließlich an dem Strand, aßen eis und hatten eine schöne Zeit. 
Toll, aber gleichzietig auch gefährlich wurden die zunehmende größer werdenden Wellen, bis letztendlich die Schwimmverbots-flagge gehisst wurde. Wir waren die letzten im Wasser und es wurde sehr gefährlich, wir waren am ende unserer Kräfte. 
Schwer war es aus dem Wasser zu kommen, weil die wellen dich sofort umrissen, aber die andern halfen uns heraus. Das war ein sehr aufregendes und gefährliches abendteuer. 
Wir hatten uns immer ein bisschen Geld zur Seite gelegt, um am letzten Abend essen zu gehen, das war ein sehr schöner Abschluss. Danach sagen wir soch bis spät in die nacht unser Lieder auf dem Wellenbrecher und zählten Sternschnuppen. 

Am nächsten tag fuhren wir mit dem Bus zurück nach Pisa und von dort  aus mit dem Zug nach Florence, was nur eine Stunde dauerte! 
Hier nahmen wir den Nachtbus nach Stuttgart um dann mit dem Zug nach Villingen zurück. 
Dort angekommen standen wir wie immer am Bahnhof im Kreis, die Eltern drumrum, und sagen unser Verabschiedungslied "Schwanensag". 

Insgesamt sind wir in einer Woche über 115 km gelaufen, die zweite haben wir am Meer verbracht. 
Dies war eine wunderschöne Abschlussfahrt für unseren Leiter Michel Di Ronco, der sie mit den kommenden Leitern organisierte, danke an alle, es war wunderschön! 
Und wenn man während dem Wandern, so gern gefahren, umgekehrt wäre und sich so einiges geschworen hat, war es die tollst Erfahrung bisher. Wir denken oft daran und würden die Zeit sofort zurück drehen, wenn es möglich wäre! 

Geschrieben von: Sandra & Cosima

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